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Laborzeiten:
Montags- Freitags
7.00 - 15.00 Uhr

Tel. 0234-97830-0

Holzzerstörende Pilze vermehren sich durch die von ihnen gebildeten Sporen und benötigen für ihr Wachstum eine Holzfeuchte von mindestens 20%. Unter dem Begriff der „Hausfäulepilze“ werden die Pilze zusammengefasst, die in Gebäuden vorkommen. Sie rufen die Holzfäule hervor, welche immer mit der Zerstörung des Holzes verbunden ist. Für ihre Bekämpfung ist die Einteilung in die Gruppe der Hausfäulepilze, die Mauerwerk durchwachsen können, und der Gruppe, die Mauerwerk nicht durchwachsen können, wichtig. Zur ersten Gruppe gehören z. B. der „Echte Hausschwamm“, die „Kellerschwämme“, die „Weißen Porenschwämme“ und der „wilde Hausschwamm“. Zur zweiten Gruppe gehören z. B. der ausgebreitete Hausporling und mehrere „Porlings“- und „Blättlings“-Arten. Auf Grund seiner besonderen Eigenschaften ist der „Echte Hausschwamm“ besonders gefährlich und schwer zu bekämpfen. So kann er z. B. auch auf trockenes Bauholz übergreifen und das benötigte Wasser mittels seines Myzels häufig sogar über Strecken von mehreren Metern weiterleiten. Mühelos kann er Mauerwerk und Beton durchwachsen und sich über mehrere Stockwerke ausbreiten. Seine Sporen können unter Umständen mehrere Jahre keimfähig bleiben.

Nachweis von Holzzerstörenden Pilzen

Um die Gefährlichkeit holzzerstörender Pilze beurteilen zu können, ist eine qualifizierte Artenbestimmung durch einen Sachverständigen/qualifizierten Fachmann notwendig. Sie ist die Grundlage für die Beurteilung der Gefährlichkeit des vorgefundenen holzzerstörenden Pilzes sowie im Anschluss die Festlegung fachgerechter Bekämpfungsmaßnahmen.

Probennahme und Probenbearbeitung
Wird ein Befall mit holzzerstörenden Pilzen vermutet, sollte zunächst eine Begehung des betroffenen Gebäudes durch eine sachkundige Fachkraft erfolgen. Von den betroffenen Bauteilen werden repräsentative Proben, idealerweise Holzteile mit erkennbaren und für den jeweiligen Pilz typischen Schäden (z. B. Würfelbruch) oder Pilzbestandteile (z. B. Myzel oder Fruchtkörper) entnommen und möglichst innerhalb von 24 h ins Labor zur Artenbestimmung gebracht. Zusätzlich zur Probennahme sind Fotos der Probennahmestelle zur Dokumentation und Beurteilung hilfreich.

Quantitative und qualitative Analyse
Die vor Ort entnommenen Proben werden im Labor präpariert, ggf. angefärbt und mikroskopisch an Hand üblicher Bestimmungsschüssel differenziert.

Auswertung/Laborbericht
Die Ergebnisse der Laboruntersuchung erhalten Sie in Form eines Berichts, welcher eine Beschreibung des Aussehens/der Eigenschaften, wenn möglich die Art und je nach Kundenwunsch eine Beurteilung enthält.

Gesundheitsbelastung durch Holzzerstörende Pilze

Gesicherte Befunde zur Gesundheitsbelastung liegen bislang noch nicht vor.